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Lektion von

Name: Christian Dietz
Username: ch.dietz
Schule: Lorraine in Bern
ch.dietz@mac.com

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Musikalische Grundbegriffe

5 Die Stammtöne


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Der G- oder Violinschlüssel schliesst die 2. Linie auf. Der Punkt auf dieser Linie wird nun als Ton G gelesen.

 

 

 

 

Durch Aneinanderfügen der Stammtonreihe ergeben sich verschiedene Oktavbereiche:

8vb (8 volta basso) bedeutet, dass der Ton eine Oktave tiefer zu spielen ist, als er geschrieben steht.

8va (8 volta alto) bedeutet, dass der Ton eine Oktave höher zu spielen ist, als er geschrieben steht.

Diese Schreibweise dient zur besseren Übersicht. Die Menge der Hilfslinien würden ihre Lesbarkeit beeinträchtigen.

 

 


 

 

(Quelle: Wikipedia)

Seit dem 10. Jahrhundert verwendete man zur Bezeichnung der sieben Stammtöne des abendländischen Tonsystems die ersten sieben Buchstaben des lateinischen Alphabets:

A, B, C, D, E, F, G

Mit a als Grundton ergibt sich die Tonart a-Moll, mit c als Grundton die Tonart C-Dur. Da das Tongeschlecht Dur mittlerweile häufiger verwendet wird als Moll, kennen wir heute die Stammtöne in der Reihenfolge:

C, D, E, F, G, A, B

(englische Bezeichnung)

Unterschiedliche Entwicklungen der Stammtonbezeichnungen

Mit Einführung des Monochords (eines einsaitigen Tasteninstruments) wurde zur Ermöglichung eines Quartvorhaltes zum Ton f die Schaffung eines Tones zwischen A und B notwendig, der b rotundum, „rundes“ bzw. „weiches B“ genannt wurde und dem heutigen Ton B entspricht. Dies war der Beginn der Entwicklung der - und -Versetzungszeichen. Das ursprüngliche B wurde als kleines eckiges b (b quadratum) geschrieben. Aufgrund flüchtiger Schreibweise und der Ähnlichkeit dieses Zeichens mit dem Buchstaben h verbreitete es sich im deutschsprachigen, aber auch im slawischen (polnischtschechisch) Raum als Tonname H. Diese Entwicklung verfestigte sich später mit der Erfindung des Buchdruckes. Dieses führt dazu, dass noch heute (insbesondere in der sogenannten „E-Musik“) der Ton B als B und der Ton B als H bezeichnet wird, während sich die sogenannte „U-Musik“ eher dem international gebräuchlichen englischen und logischeren System annähert. Dieses führt im deutschsprachigen Raum dazu, dass der Ton B – um Unklarheiten zu vermeiden – fast immer als „B-flat“ und nicht als „Bes“ gesprochen wird, und bei „B“ immer die Frage auftaucht: „Welches?“. Neuere Musiklehrbücher empfehlen aus diesem Grund auch, bei Akkordsymbolen auf das doppeldeutige „B“ ganz zu verzichten und die betreffenden Akkorde mit „H“ und „B“ zu bezeichnen.

Aus dem b quadratum entwickelten sich das Auflösungszeichen  sowie das Kreuz .